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Kompressionsstrümpfe


» Schwere, schmerzenden Beine,
Ermüdungserscheinungen, Krampfadern?

Die Kompressionstherapie umfasst Maßnahmen der äußeren, flächigen Druck-applikation bei Venenleiden, Lymphabflussstörungen und Verbrennungsnarben. Flächig ausgeübter Druck beugt der Ausbildung von Ödemen vor. Der venöse Rückfluss bzw. Lymphabfluss wird unterstützt. Die Kompressionstherapie greift überwiegend bei der Behandlung von Venenleiden der unteren Extremitäten. Als Hilfsmittel kommen komprimierende, Extremitäten umhüllende, elastische Zweizug-Gewebe bzw. -Gestricke zum Einsatz, z.B. Strümpfe, die mindestens knielang sind.

» Beugen Sie vor!

Sind Ihre Beine häufig geschwollen und schmerzen. Leiden Sie nachts öfter unter Wadenkrämpfen? Dann suchen Sie einen Arzt auf! Unbehandelt können sich sonst Krampfadern oder Geschwüre bilden. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Welche in Ihrem Fall angezeigt ist, legt Ihr Arzt fest. Neben pflanzlichen Heilmitteln (z.B. mit Rosskastanien) und Venengelen auf Heparin-Basis besteht die Möglichkeit, die Muskel-Venen-Pumpe bei ihrer Arbeit auf natürliche Weise durch Stütz- und Kompressionsstrümpfe zu unterstützen. Für leichte Venenleiden und zur Vorbeugung bei Überlastung im Beruf haben wir modische Stützstrümpfe (nicht verordnungsfähig) in verschiedensten Stärken und Farben der Firma Vitofit vorrätig. Comfort-Support-Stützstrümpfe besitzen einen abgestuften, anatomisch korrekten Druckverlauf und entlasten wirkungsvoll müde und schwere Beine. Die Stütz- und Massagewirkung fördert die Durchblutung und unterstützt nachweislich die Venenfunktion.

Bei fortgeschrittenen bis starken Krampfadern verordnet der Arzt Kompressionsstrümpfe, die von geschultem Fachpersonal exakt angemessen und angepasst werden. Diese sind nicht nur eine Wohltat, sondern auch medizinisch zwingend notwendig. In unserem Fachgeschäft erhalten Sie eine große Auswahl an Kompressionsstrümpfen verschiedener Hersteller in unterschiedlichen Farben, die zu jeder Mode passen, aus hochelastischen, hautfreundlichen Textilfasern, die kräftig wirken, ohne danach auszusehen.





» Wie entstehen Venenleiden?

Venenleiden können viele Ursachen haben, zum Beispiel die Veranlagung zur Gewebeschwäche (Bindegewebe), altersbedingter Elastizitätsverlust der Venenwände, Veränderungen des Hormonhaushaltes während der Schwanger-schaft oder die Einnahme der Anti-Baby-Pille. Auch Krankheiten, die eine Blutverdickung und damit verbunden einen langsameren Blutfluss bewirken, führen gerne zu Venenproblemen. Hinzu kommen Aspekte wie übermäßig langes Sitzen oder Stehen – berufsbedingt oder auf Reisen z.B. im Flugzeug– Haltungsfehler wie das Überkreuzen der Beine oder einengende Kleidung.

Venenleiden können u.a. zu Krampfadern führen. Diese geschlängelten Venen an der Oberfläche der Beine werden, je nach Schweregrad, entweder operiert oder verödet. Die Behandlung wird in jedem Fall von einer Kompressionstherapie für einige Tage bis Wochen begleitet. Kommt es zu Thrombosen – gefährlich vor allem in den tiefen Venen – so ist eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus erforderlich. Mit Medikamenten oder durch eine Operation wird versucht, den Thrombus chemisch aufzulösen oder zu entfernen. Eine Kompressionstherapie ist in jedem Fall absolut notwendig; oft für den Rest des Lebens!

» Was tun bei einem offenen Bein (Ulcus Cruris)?

Bleibt nach einer Thrombose die Vene verschlossen oder werden die Venen-klappen zerstört, so kommt es zu einem chronischen Blutrückstau. Das Bein schwillt an (Ödem) und schmerzt. Dadurch kann nach einigen Monaten bis Jahren am Unterschenkel ein Geschwür entstehen, das ohne äußere Hilfe nicht heilen kann. Auch hier wird eine Kompression des Beines durch einen medizinischen Kompressionsstrumpf unentbehrlich. Die von außen auf das Körpergewebe wirkende Kompression engt die erweiterten Gefäße ein und erhöht den Gewebedruck. Dadurch werden die Venenklappen wieder funktionstüchtig, der Blutfluss beschleunigt sich und beseitigt die venöse Stauung.



Zöller Orthopädie GmbH
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